Auf Anhieb geschafft! Die St. Raphael Schulen in Heidelberg dürfen sich ab sofort offiziell „MINT-freundliche Schule“ nennen. Am 15. Oktober 2026 wurde unserer Schule an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe diese besondere Auszeichnung verliehen. Besonders erfreulich: Bereits bei der ersten Bewerbung konnten wir mit unserem MINT-Konzept überzeugen und die Anforderungen des 14 Kriterien umfassenden Katalogs erfolgreich erfüllen.
Große Auszeichnung für unser Engagement
Gemeinsam mit 153 weiteren Schulen aus Baden-Württemberg wurden die St. Raphael Schulen für ihr besonderes Engagement in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) geehrt. Mit insgesamt 154 ausgezeichneten Schulen war dies der größte Ehrungsjahrgang, den Baden-Württemberg bislang erlebt hat.
Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an der DHBW Karlsruhe durch Vertreterinnen und Vertreter der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, des Kultusministeriums, der Wirtschaft und weiterer Bildungspartner überreicht.
Unsere Schule gehört zu den 22 Schulen, die in diesem Jahr erstmals eine der begehrten Auszeichnungen erhalten haben.
Im ersten Anlauf erfolgreich
Der Weg zur „MINT-freundlichen Schule“ führt über ein anspruchsvolles Bewerbungsverfahren. Anhand von 14 bundesweit einheitlichen Kriterien wird überprüft, wie nachhaltig die MINT-Fächer im Schulalltag verankert sind. Eine ehrenamtliche Jury aus MINT-Fachverbänden bewertet die eingereichten Bewerbungen.
Dass die St. Raphael Schulen bereits im ersten Anlauf erfolgreich waren, ist eine besondere Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Die Auszeichnung zeigt, dass naturwissenschaftliches Denken, technisches Verständnis und die Freude am Experimentieren wichtige Bestandteile unseres schulischen Bildungsangebots sind.
Dabei geht es um weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen: Schülerinnen und Schüler sollen neugierig bleiben, eigene Fragen entwickeln, Zusammenhänge erforschen und kreative Lösungen finden. Durch praxisnahes Lernen und vielfältige Zugänge zu den MINT-Fächern möchten wir junge Menschen ermutigen, ihre Talente zu entdecken und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.
MINT-Bildung als Schlüssel für die Zukunft
Wie wichtig eine fundierte MINT-Bildung ist, wurde auch bei der Auszeichnungsfeier deutlich. Ob Künstliche Intelligenz, Klimaschutz, Energieversorgung oder neue Technologien – viele gesellschaftliche Herausforderungen erfordern naturwissenschaftliche und technische Kompetenzen.
Ministerialdirektor Manuel Geiger vom Kultusministerium Baden-Württemberg würdigte die ausgezeichneten Schulen als zukunftsgerichtete Vorbilder und betonte die Bedeutung der MINT-Förderung für die Entwicklung junger Menschen.
Auch für uns ist die Ehrung nicht nur eine Anerkennung des bisher Geleisteten, sondern zugleich ein Ansporn, unsere MINT-Angebote weiter auszubauen und Schülerinnen und Schüler auch künftig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.
Ein Erfolg der gesamten Schulgemeinschaft
Eine solche Auszeichnung ist nur durch das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen möglich. Unser besonderer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihren Ideen, ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung die MINT-Bildung an den St. Raphael Schulen gestalten. Ebenso danken wir unseren Schülerinnen und Schülern, die durch ihre Neugier, ihre Kreativität und ihre Freude am Forschen und Entdecken unsere Schule bereichern.
Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ gilt für drei Jahre. Danach ist eine erneute Bewerbung erforderlich, bei der die kontinuierliche Weiterentwicklung der MINT-Bildung nachgewiesen werden muss.
Wir sind stolz auf diesen gemeinsamen Erfolg und freuen uns darauf, die MINT-Zukunft an den St. Raphael Schulen weiterhin aktiv zu gestalten!
Weitere Informationen zur Auszeichnungsveranstaltung finden sich in der Pressemitteilung der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ vom 15. Oktober 2026: https://mintzukunftschaffen.de/2026/10/15/154-schulen-aus-baden-wuerttemberg-fuer-mint-und-digitalisierung-geehrt-groesster-jahrgang-in-baden-wuerttemberg/
Text: Dr. Annette Flechsig & Joanna Musielak
Fotos: Frank Eppler


