Wir, die Klasse 8b, waren am 24.03.2026 mit unseren Lehrerinnen Frau Batsch und Frau Philipp-Sattel im Theater. Im Alten Saal des Theater Heidelberg wurde das Stück „Tschick“ von Wolfgang Herrendorf unter der Regie von Susanne Schmecker aufgeführt.
In den Unterrichtsstunden zuvor hatte sich unsere Klasse im Deutschunterricht mit dem Roman von Wolfgang Herrndorf beschäftigt. Wir Schüler kannten also die Geschichte und konnten uns auf diese einstellen.
Nach den ersten zwei Schulstunden gingen wir mit unseren Lehrerinnen zum Theater in die Altstadt. Der Fußweg dauerte ca. 25 Minuten. Dort angekommen hatten wir erstmal etwas Zeit, in der wir unser Frühstück zu uns nehmen konnten oder einfach machten, was wir wollten. Dann ging es ins Theater und wir nahmen unsere Plätze ein. Die Klasse war in kleinen Gruppen über das Theater verteilt. Dann ging es auch schon los.
Das gesamte Stück wurde von nur drei Schauspielern bewerkstelligt. Zwei Männer und eine Frau stellten sämtliche Rollen da. Die Männer schlüpften vor allem in die uns schon bekannten Rollen der Hauptpersonen Maik und der in der Klasse neue, aus der Förderschule kommende, etwas schwierige Tschick, die gemeinsam in den Sommerferien eine spontane Reise mit einem von Tschick geklauten Lada unternehmen und denen so einiges passiert. Der Lada wurde durch eine von der Decke hängende Kugel dargestellt. Beide Männer und auch die Schauspielerin stellten aber auch noch andere wichtige Figuren dar, z. B. Maiks Mutter, Tatjana und Isa. Das wäre zwischendrin sicher etwas verwirrend gewesen, hätten wir die Geschichte zuvor nicht so gut gekannt. So war es für uns kein Problem alle Figuren sofort zuzuordnen und zu erkennen.
Insgesamt wurde das Schauspiel sehr eng an der Geschichte des Romans gehalten. Auf ihrer Reise erleben also Maik und Tschick vieles und geraten auch in Schwierigkeiten. Am Ende bauen sie einen Unfall und Maik musste ins Krankenhaus, Tschick floh. Erzählt wurde zum Schluss des Stückes dann, dass in der sich anschließenden Gerichtsverhandlung Maik entgegen dem Rat seines Vaters zu Tschick hält. Das Ende von der Geschichte ist, dass Maik Sozialstunden ableistet und Tschick im Heim lebt. Maik hielt dies für den besten Sommer seines Lebens.
Insgesamt war es eine gelungene Darstellung des Bestseller Romans von Wolfgang Herrendorf. Uns hat es gut gefallen.
Text und Foto: Conrad Hattenhauer (8b)

