Architektur, Skulpturen und die Spuren der Vergangenheit als Kunst LK erleben
Am Montagmorgen, den 15.6.26 begann unsere Reise in die französische Hauptstadt. Nachdem wir unsere Zimmer im Hostel bezogen hatten, machten wir uns direkt auf den Weg, die Stadt zu erkunden. So machten wir einen Spaziergang und sammelten die ersten Eindrücke.
Zum Abendessen picknickten wir gemeinsam vor dem Eiffelturm. Mit dem Blick auf das berühmte Wahrzeichen genossen wir unser erstes Essen in Paris, ein besonderer Moment, der vielen in Erinnerung bleiben wird.
Der Dienstag begann mit einem Frühstück im Hostel, bevor wir uns um 9:00 Uhr auf den Weg zum Place du Trocadéro machten. Hier machten wir das erste Gruppenfoto an dem parisüblichen Fotospot, bevor wir Paris individuell erkunden konnten.
Um 14:00 Uhr trafen wir uns am Arc de Triomphe und spazierten daraufhin eine 45
Minuten lange Strecke, auf der die Hitze uns zu einer Pause im Park zwang, über die
Champs-Élysées in Richtung des Künstlerhauses in der Rue 59 Rivoli, wo wir viele
kreative Werke verschiedener KünstlerInnen sehen konnten. Nach etwas Freizeit in der Stadt trafen wir uns am Abend wieder und fuhren gemeinsam mit der Metro zum Essen in das Restaurant „Bouillon Chartier“. Wir empfehlen nicht die Spaghetti zu essen, sondern die gefüllte Avocado. Besonders eindrücklich war der Innenraum, der im Jugendstil gestaltet viele goldene und florale Elemente besaß wie auch versteckte Oberlichter. Den restlichen Abend ließen wir entspannt ausklingen.
Am Mittwoch haben wir uns gleich morgens auf den Weg zur Fondation Louis Vuitton gemacht. Dort angekommen konnten wir uns im kühlen Museum etwas erfrischen und mit unserem Arbeitsauftrag beginnen. Aufgabe war es, vier Skizzen von je einer Statue, einer Statuette, einer Figurengruppe und einer Monumentalstatue anzufertigen. Gemeinsam mit den informativen Texten zu Calder konnten wir uns so auf die kommende Unterrichtseinheit zu „Bewegung im Raum“ vorbereiten. Danach sind wir wieder in die Metro gestiegen, um ins Viertel La Défense zu fahren. Hier haben wir im Schatten eine Pause auf den Treppen unter der Grand Arche gemacht und hatten daraufhin Freizeit, in der wir uns bei 38 Grad die Umgebung ansehen durften, die sich von der zuvor gesehenen Architektur abhebt. Immer noch war der Tag nicht zu Ende und so spazierten wir über Moulin Rouge hoch zum Mont Martre zum Sacré Cœur. Hier hörten wir Musik, genossen die Aussicht, besichtigten die Kirche und aßen in lokalen französischen Restaurants zu Abend.
Am Donnerstag nach dem Frühstück gingen wir los in Richtung Notre Dame. Wir verweilten dort kurz und sahen uns die Kathedrale von außen an, dann spazierten wir weiter. Hierbei war eine weitere Attraktion die Pont Neuf und die Kunstinstallation La Caverne du Pont Neuf, welche eine Anlehnung an Christo und Jeanne-Claude aus dem Jahre 1985 ist und erst kürzlich eröffnet wurde. Anschließend besuchten wir den Louvre. Die Vielzahl an Ausstellungen war geradezu überwältigend, doch durch den Arbeitsauftrag, vier Lieblingswerke zu finden, wurde unser Besuch strukturierter. Wir konnten in Kleingruppen selbst entscheiden, welche Ausstellungen uns besonders interessieren, wie zum Beispiel die Sonderausstellung zu Rodin und Michel Angelo, über Ägypten oder sogar die Geschichte zum Louvre selbst und französische Malerei. Um 20:00 Uhr waren wir alle wieder im Hostel und aßen zu Abend. Als Highlight hatten Frau Brass und Frau Schlosser Sauer noch einen Nachtspaziergang zum Eiffelturm geplant. Wir waren sehr glücklich, den Eiffelturm auch noch funkeln sehen zu können. Ein gelungener Abschluss unserer Parisexkursion!
Am Freitag, den 19.6.26, hatten wir noch die Gelegenheit, die Statuen von Rodin im Rodin Museum zu bestaunen. Kurz darauf fuhren wir mit der Metro zum Gare de l‘Est, leider mit kurzzeitiger Notbremsung und bestritten die sonst problemlose Rückreise.
Vielen Dank an unsere BK Lehrerin Frau Schlosser-Sauer und an Frau Brass, die uns
freundlicherweise begleitet hat!
Dank Ihnen durften wir unvergessliche Tage in Paris erleben, an die wir uns immer
gerne zurückerinnern werden.
Text und Bilder: Emily Panarese, Luise Rehr genannt Hallinde, Luzia Seele (KS2)


